Energieausweis und EnEV 2009

. EnEV 2009 + Energieausweis: Energieeinsparverordnung anwenden
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EnEV 2009 in Kraft: Seit 1. Oktober 2009 gilt bundesweit die neue, verschärfte EnEV 2009.
Sie hat die EnEV 2007 abgelöst. Was ist neu und was ändert sich durch die EnEV 2009? Welche Geldstrafe droht, wenn Fachleute oder ihre Kunden sie missachten? Welche EnEV gilt für Ihr Vorhaben? Lesen Sie die Antworten auf Fragen zur EnEV 2009, EnEV 2007, EnEV 2004.


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Normgerechtes Lüftungskonzept und Wohnungslüftung für energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus - Zu den technischen Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses gehören auch „…spezielle Detailplanungen, insbesondere Luftdichtheitskonzept und Lüftungskonzept beim Einbau einer Lüftungsanlage…“ Als relevante Norm für die Ausarbeitung eines Lüftungskonzeptes gilt die DIN 1946-6 (Wohnungslüftung). Für die Ausarbeitung des Lüftungskonzeptes nutzt unser Fragesteller eine spezielle Software. Es stellt sich die Frage, ob nur ein Vollgeschoss als Höhe gilt oder ob die Giebelhöhe berücksichtigt wird.

Bürogebäude, Lager- und Produktionshalle sanieren: Anforderungen der EnEV und des EEWärmeG erfüllen - Die baulichen Sanierungsmaßnahmen betreffen sowohl die Fenster als auch die Dächer des Baukomplexes. Die Anlagentechnik soll durch einen neuen Ölbrenner saniert werden sowie durch die Dämmung der Heizverteil-Leitungen und der Regelung durch Thermostate und Nachtabsenkung. Es stellt sich die Frage, welche Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG 2011) bei dieser Sanierung greifen.

Geltende EnEV-Fassung bei baugenehmigungsfreier Montage eines Wintergartens im Wohnbestand - Am 5. und 6. November 2009 montierte das Bauunternehmen die Elemente und erstellte somit den Wintergarten. Inzwischen war am 1. Oktober 2009 die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft getreten. Sie fordert besser gedämmte Außenbauteile bei Änderungen im Bestand, als die vorhergehende EnEV 2007. Der Kunde bezweifelt inzwischen, ob der Wärmeschutz der Wintergarten-Elemente den EnEV-Vorgaben entspricht. Es stellt sich die Frage welche EnEV-Fassung in diesem Fall gilt.

Wandkopf einer Wohnungstrennwand in Neubau planen im Hinblick auf den Wärme-, Brand- und Schallschutz - Ein Diplomingenieur begleitet den Bau eines neu zu errichtenden Wohnhauses und soll auch den Energieausweis als Nachweis gemäß EnEV 2009 erstellen. Im Hinblick auf den Brandschutz sollen die Schalen einer zweischaligen Wohnungstrennwand bis unter die Dachhaut geführt werden. Dadurch entstünde jedoch aus der Sicht unseres Fragestellers eine Wärmebrücke, die zu Schimmelbildung beispielsweise im Bad unter der Dachschräge führen könnte. Es stellt sich die Frage wie der Wandkopf einer zweischaligen Wohnungstrennwand im Hinblick auf Brandschutz-, Schallschutz- und Wärmeschutzvorschriften auszubilden ist.

Primärenergiefaktor für Biomethan (Bioerdgas) bei Fern-/Nahwärmebezug durch Contracting-Anlagen - Kann bei der Berechnung des Primärenergiebedarfes gemäß EnEV 2009 der zertifizierte Primärenergiefaktor des Fernwärme-Versorgers bzw. Contractors verwendet werden, auch wenn bei diesem für Biomethan der fp -Wert 0,5 angesetzt wurde? Oder gelten im Umkehrschluss die Sätze 3 - 5 der Nummer 2.1.1 in Anlage 1 der EnEV 2009 nur für diejenigen Anlagen, die vom Bauherrn betrieben werden?

Bürocontainer als Rückbaumaßnahme einer Hochschule – Anforderungen des EEWärmegesetzes 2011 - Die Beheizung der Bürocontainer erfolgt über eine Gasheizung. Die zurzeit gültige EnEV 2009 wird von diesen Bürocontainern erfüllt. Die Gesamtfläche der Bürocontainer beträgt erheblich mehr als 50 Quadratmeter (m²). Es stellt sich die Frage ob die Container unter das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG 2011) fallen angesichts der Tatsache, dass sie dazu bestimmt, wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden, jedoch länger als zwei Jahre genutzt werden.

Praxishilfen zu den Nachrüstpflichten nach EnEV 2009 im Baubestand - Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) fordert im § 10 (Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden), dass die Eigentümer von Bestandsbauten ggf. ihre alte Heizungen ersetzen, die warmen Leitungen dämmen, Regler installieren und die ungedämmten Decken über den beheizten Räumen dämmen oder die darüber liegenden ungedämmten Dächer zu dämmen. Die betroffenen Eigentümer müssen dabei auch die Fristen einhalten, welche die EnEV für sie verbindlich festsetzt. In EnEV-online finden Sie dazu vielfältige Praxishilfen.

EnEV-Praxis: 180 Fragen + Antworten! Zwei Jahre Praxis-Dialog zur EnEV 2009 - Zu diesem Jubiläum bieten wir Ihnen ein besonders günstiges Einsteiger-Paket an, das Ihnen den Zugriff auf diese und alle künftigen Fragen und Antworten bis Ende 2012 eröffnet. Überzeugen Sie sich anhand der Leseproben von den Themen und der Qualität unserer Antworten für Wohn- und Nichtwohngebäude im Neubau und Bestand.
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Praxis-Dialog: 180 Fragen + Antworten zur EnEV 2009
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Außenwände eines Reihenendhauses in Fertigbauweise errichtet 2005 aus Holzspanleichtbeton (HSB) sanieren - Der Energieberater hat an dem Haus vielfache Baumängel an den Außenwände festgestellt (Putzrisse an den Fensterstürzen, Setzrisse an den Verbindungen der HSB-Wände, Putzabbrüche an den Laibungsecken der Fenster, usw.). Gelten die Anforderungen der EnEV 2009 wenn mehr als 16 m² der Fassade saniert wird? Muss man im Rahmen der geplanten Mängelbeseitigung auch die Dämmung der Außenwand verbessern, damit die Anforderungen der EnEV 2009 erfüllt werden?

EnEV-Nachweis für neuen Selbstbedienungs-Markt mit Beheizung durch die Abwärme aus Kühlanlagen - Die technische Anlage besteht aus einer herkömmlichen Verbundanlage mit Tiefkühl- und Normalkühlverbund für die Versorgung der Kühlstellen für Tiefkühl-, Molkerei- und Fleischprodukte. Zusätzlich werden weitere Verdichter für den Klima-Verbund installiert. Die bisher ungenutzte, in die Umwelt abgeführte Wärme zum Verflüssigen des Kältemittels wird nunmehr über einen integrierten Wärmetauscher für die Wärmeerzeugung genutzt. Kann das System der Abwärmenutzung über Nahwärme mit erneuerbaren Brennstoffen angesetzt werden?

Probleme beim EnEV-Nachweis von Leichtbauhallen: Standzeit von Miethallen, Bodenplatten dämmen und Primärenergiefaktor für Nah-/Fernwärme bewerten - Wie wirkt sich die Standzeit von Miethallen auf die Planung nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) aus? Sollen die Bodenplatten tatsächlich nur 5 Meter im Randbereich gedämmt werden? Welcher Primärenergiefaktor wird für das firmeneigene Nahwärmenetz des Auftraggebers in der Nachweis-Berechnung angesetzt? Wie werden Bodenplatten für Industriegebäude normgemäß geplant, ausgeführt und nachgewiesen?

EnEV-Nachweis für neues Bürogebäude bei vorgegebenen Längen der Leitungen für die Wärmeverteilung - Es handelt sich um ein neues Bürogebäude, das sich in der Planung befindet. Der Haustechniker, der die Anlagentechnik für die Heizung plant hat die Leitungslängen für die Heizverteilung im neuen Bürogebäude vorgegeben. Welche Längen muss der Fachmann im Zuge der Nachweisberechnung nach EnEV 2009 für das Referenzgebäude eingeben, wenn die tatsächlichen Längen der Leitungen für die Heizungsverteilung vorliegen?

Nennleistung der Kältemaschine für ein neu geplantes Bürogebäude für die EnEV-Berechnung berücksichtigen - Bei der Nachweisführung hat unsere Fragestellerin festgestellt, dass die Nennleistung der Kältemaschine, die der Haustechniker für das neue Bürogebäude ermittelt hat, fünfmal größer als von der EnEV 2009 bzw. von der DIN V 18599 (Energetische Bewertung von Gebäuden) vorgegeben ist und dass sich absurd hohe Werte bei den Hilfsenergien ergeben. Beziehen sich die genannten „Auslegungswerte“ in der DIN V 18599, Teil 7, Anhang D auf die Auslegung nach Haustechnik oder nach DIN V 18599?

Umfang der Dämm-Maßnahmen für Bodenplatten und Berechnung des mittleren U-Wertes der Gebäudehülle Ist es die Absicht des Verordnungsgebers, dass Gebäude um jeden Preis gedämmt werden auch ohne Rücksicht auf die sich daraus ergebenden höheren Kühllasten? Wie wird der mittlere U-Wert der opaken Außenbauteile eines Gebäudes berechnet - nach Bauteiltypen (Außenwände, Dach, Decken) oder aufgrund eines gemeinsamen Mittelwertes, der alle opaken Außenbauteile berücksichtigt? Ist es zutreffend, dass für Bodenplatten jeweils nur der 5 Meter (m) breite Gebäude-Randstreifen zu berücksichtigen ist und der „Innenbereich“ vernachlässigt wird?

Trennwände und Trenndecken zwischen Tiefgarage und unbeheizten Räumen eines neuen Bürobaus planen - Es handelt sich um ein neu zu errichtendes Bürogebäude mit Tiefgarage, das sich in der Planung befindet. Während der Planung wurde die Nutzung und Beheizung einiger Räume, die an die Tiefgarage grenzen, geändert. Bisher waren es beheizte Räume nun sind sie unbeheizt. Welche Wärmeschutzanforderungen bestehen an die Trennwände und Trenndecken zwischen der Tiefgarage und den angrenzenden unbeheizten Räumen?

Infrarot-Lampen in Hotelzimmern, EnEV-Nachweis für gekühltes Rechenzentrum, EEWärmeG 2011 erfüllen für Betriebsbau mit Photovoltaik und erhöhtem Wärmeschutz -  Ist es nach der Energiensparverordnung (EnEV 200) zulässig Infrarotlampen für die Beheizung der Gästebäder in einem Hotel-Neubau einzusetzen? Über welche Argumentation oder juristisches Konstrukt dürfte bei einem ausschließlich gekühlten Rechenzentrum auf einen EnEV-Nachweis verzichtet werden? Kann eine Analogie zu Kühlhäusern (wie in den offiziellen Auslegungen vom 17. Dez, 2009) gezogen werden? Nach EnEV 2009 kann der Strom aus einer Photovoltaikanlage auch im Rahmen der Energiebilanz der Gebäude gutgeschrieben werden. Ist diese Reduzierung des Jahres- Primärenergiebedarfs auch als Ersatzmaßnahmen des EEWärmeG 2011 vereinbar?

Geltender Energie-Standard bei großen Bauprojekten: Wie sichert sich der Planer bei Niedrigstenergiebauten, Passiv- oder Plus-Energie-Häusern vertraglich ab? Bei welcher Art von Bauvorhaben muss der Planer die Anforderungen der künftigen EnEV 2012 einhalten – auch wenn der Bauherr dies nicht ausdrücklich fordert? Wie kann sich der Planer rechtlich absichern, wenn er EnEV-Anforderungen erfüllen muss noch bevor die neue EnEV-Fassung bekannt oder verkündet ist? Wie kann der Planer sich rechtlich absichern, wenn seine Kunden ein Niedrigstenergiegebäude, eine Passivhaus oder ein Plus-Energie-Haus bauen wollen?

Klima-Anlagen in einer Zuckerfabrik inspizieren gemäß den Anforderungen der EnEV 2009 - Ist die Inspektionspflicht nach EnEV 2009 § 12 (Energetische Inspektion von Klimaanlagen) ausreichend erfüllt, wenn nur die Klimaanlagen für Büros / Kantine / Umkleiden / Konferenzbereich inspiziert werden? Fallen die Klimaanlagen in den Produktionsbereichen (Schalträume, Zuckersilo) nicht unter die EnEV 2009 und müssen folglich auch nicht inspiziert werden? Was verhält es sich mit dem Leitstand als innen liegender Raum mit Prozessleittechnik die von Menschen überwacht wird?

EnEV-Nachweis für die Sanierung und den großflächigen Anbau an denkmalgeschütztes Wohnhaus in NRW - Das Denkmalamt erlaubt nicht, dass die Fassade auf der Außenseite gedämmt wird. Für eine aufwändige Innendämmung fehlen dem Bauherrn die finanziellen Mittel. Die Fassaden wird deshalb nicht zusätzlich gedämmt, weder auf deren Innen- noch Außenseite. Wie ist das Wohngebäude für den EnEV-Nachweis zu berechnen? Ist die Heizungsanlage, die im denkmalgeschützten Gebäude installiert ist als Nahwärmesystem zu betrachten? Reicht der EnEV-Nachweis für den Anbau und eine Befreiung für das denkmalgeschützte Gebäude? Welche rechtlichen Aspekte gilt es in diesem Praxisfall insbesondere zu berücksichtigen?

EnEV-Nachweis nach EnEV 2009 für Umbau und Modernisierung einer Werkzeug- und Kraftfahrzeughalle - Der Auftraggeber beabsichtigt diese Halle umzubauen und zu modernisieren: In einem Teil entsteht ein Bereich mit Arbeitsplätzen im Erdgeschoss (EG) und mit einem Archiv im Obergeschoss (OG). Ein anderer Teil soll weiterhin als Kfz-Halle genutzt werden. Im Rahmen der Besprechung der Sanierungsarbeiten für das Dach und für die Fassade wurde das Thema Wärmeschutznachweis angesprochen. Muss für dieses Bauvorhaben ein EnEV-Nachweis ausgestellt werden?

Stellenweise ungedämmte Kellerdecke in Wohngebäude in den Energieausweis-Berechnungen berücksichtigen - Bei einer früheren Sanierung dieses Gebäudes wurde die Kellerdecke gedämmt. Einige Rohrleitungen konnten dazumal nicht umverlegt werden und deshalb wurde die Kellerdecke in diesen Bereichen nicht isoliert. Wie werden diese kleinen, ungedämmten Flächen bei der Energieausweis-Berechung berücksichtigt? Müssen sie von der Deckenfläche abgezogen werden?

Definition „Kälteleistung“ für energetische Inspektion nach EnEV 2009 von Klimaanlage im Nichtwohnbestand - Leider fehlen die Dokumentationen zu den Klimaanlagen in den Bürogebäuden aus den 19080-er Jahren. Es sind bestenfalls die Nenn-Kompressorleistungen bekannt, auf den Geräten vom Hersteller jeweils angegeben. Welche Klimaanlagen sind nach EnEV 2009 zu inspizieren? Welche Leistung der Klimaanlage ist letztlich im Sinne der vorgeschriebenen energetischen Inspektion nach EnEV 2009 maßgebend, die Kompressorleistung oder die Leistung unter Beachtung des Leistungskoeffizienten?

EnEV 2009 Nachweis für neue, unbeheizte Service-Gebäude in einer Anlage der Chemieindustrie - In beiden Gebäuden sind keine ständigen Arbeitsplätze angesiedelt, sie werden nur regelmäßig gewartet und dienen ausschließlich der Unterbringung von Schaltschränken, bzw. von Analysenapparaturen. Fallen solche Gebäude grundsätzlich unter den Anwendungsbereich der EnEV 2009, auch wenn sie gegebenenfalls indirekt am Produktionsprozess beteiligt sind? Wie lassen sich Gebäude des Produktionsprozesses abgrenzen?

Energieausweis auf Verbrauchsbasis für drei gemischt genutzte, unsanierte Gebäude, vor 1977 errichtet - Eine Architektin soll für drei Altbauten – alle vor 1977 errichtet und seither auch nicht energetisch saniert – Energieausweise auf Verbrauchsbasis ausstellen. In zwei der Bestandsbauten befindet sich je eine Wohnung und sonstige nichtwohnähnlich genutzte Räume (Laden, Werkstatt, Zahnarztpraxis). In der dritten Immobilie befinden sich ein Laden, eine Rechtskanzlei sowie eine Arztpraxis. Die Architektin fragt uns, ob sie für die Wohnungen keine Verbrauchsausweise sondern jeweils Bedarfs-Energieausweise ausstellen muss und wie sie dabei die Berechnung der Gebäudehülle berücksichtigen sollte.

Wie sichern die Bundesländer die Sanierungspflichten nach EnEV 2009 § 10 (Anlagen und Gebäude nachrüsten)? Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009 fordert im § 10 (Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden), dass die Eigentümer von Bestandsbauten ggf. ihre alte Heizungen ersetzen, Leitungen dämmen, Regler installieren und ungedämmte obersten Decken oder Dach dämmen. Im § 27 (Ordnungswidrigkeiten) listet die EnEV 2009 jedoch keinen der geforderten Nachrüstpflichten gemäß § 10. Dadurch entsteht häufig der falsche Eindruck, dass die verpflichteten Eigentümer diese Nachrüstungen „nicht unbedingt“ durchführen müssten.

Steildach eines Einfamilienhauses Baujahr 1928 nur mit 14 cm hoher Zwischensparrendämmung sanieren - Im konkreten Fall möchte der Beratungsempfänger, bzw. Auftraggeber trotz neuer Dacheindeckung auf eine Aufdoppelung der Sparren nach Außen verzichten. Der Mehrkostenaufwand wäre laut Dachdecker zu hoch. Auf der Innenseite des Daches ist eine Verkleidung vorhanden, die nicht saniert werden soll. Ist es zulässig, dass in diesem Fall eine reine Zwischensparrendämmung (14 cm) ausgeführt wird?

Großflächige Baumarkt-Erweiterung nach EnEV 2009 und EEWärmeG 2011 planen und Nachweise führen - Die EnEV 2009 fordert, dass bei einer dermaßen großen Erweiterung der neu erbaute Gebäudeteil ihre Neubau-Anforderungen erfüllt – in diesem Fall für Nichtwohngebäude. Auch das EEWärmeG 2011 greift bei großflächigen Erweiterungen unter bestimmten Voraussetzungen. Wie kann der Bauingenieur den geforderten EnEV-Nachweis führen? Reicht es, dass er nur den Wärmeschutz der neuen Außenbauteile nachweist? Welche Anforderungen stellt das EEWärmeG 2011 in diesem Praxisfall und wie kann der Eigentümer / Auftraggeber sie erfüllen?

Dachausbau in Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1999 in einer Stadt im Bundesland Baden-Württemberg - Seit einem Schneesturm tropft Wasser in die darunterliegenden Wohnräume. Wurde der Dachausbau 1999 nach dem damaligen "Stand der Technik" ausgeführt? Was könnte der Sachverständige seinem Kunden zur weiteren Vorgehensweise raten? Wenn der Dachausbau 1999 mangelhaft ausgeführt wurde und man es heute nachbessern würde, müsste die aktuelle EnEV 2009 berücksichtigt werden?

Neu geplantes Massage- und Rehabilitations-Zentrum von den Anforderungen nach EEWärmeG 2011 befreien - Die Praxis zeigt jedoch, dass in dem Neubau kein warmes Wasser benötigt wird. Für die Raumheizung ist soweit eine Gas-Brennwert Heizung geplant. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Anschaffungs- und Installationskosten würde die Preisdifferenz zu einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ca. 19.000 Euro betragen. Muss der Architekt in dem Gebäude nach dem EEWärmeG 2011 auch eine solare Heizungsunterstützung einplanen oder kann sich der Eigentümer von den Pflichten nach dem EEWärmeG befreien lassen?

Großflächige Erweiterung eines Wohnheimes als KfW-Effizienzhaus 55 mit natürlicher Fensterlüftung - In dem bestehenden Wohnheim aus dem Jahr 2004 ist ebenfalls keine ventilatorgestützte Lüftung vorhanden. Der Bauherr wünscht daher ausdrücklich nur die Fensterlüftung, da sich das Prinzip in der Praxis des „alten“ Wohnheims bewährt hat. Muss in diesem Fall gemäß DIN 1946 (Raumlufttechnik) Teil 6 (Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung) eine ventilatorgestützte Lüftung vorgesehen werden?

Energiekonzept für großes Schwimmbad ausarbeiten unter Berücksichtigung des Wärmegesetzes 2011 - Ein Fachplaner begleitet das Energiekonzept für ein großes, neues Schwimmbad, das erbaut werden soll. Er ist auch beauftragt, den Nachweis gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG 2011 – oder kurz: Wärmegesetz 2011) zu führen. Ist es zulässig, dem verpflichteten Eigentümer des Schwimmbades die Wärmemenge, die vom BHKW zur Beckenwassererwärmung gestellt wird, bei der Mindestanforderung nach dem Wärmegesetz 2011 (50 Prozent bei BHKW gefordert) gutzuschreiben?

Bodenplatte für neue Grundschule planen - Die gedämmte Bodenplatte liegt vollflächig auf dem Erdreich. Wenn man die Anforderungen der EnEV 2009 für den Wärmeschutz einzelner Bauteile bei Neubau und Sanierung vergleicht ist es zulässig in dem Neubau eines Nichtwohngebäudes eine Bodenplatte einzuplanen, die einen geringeren Wärmeschutz aufweist, als die EnEV 2009 bei der Sanierung derselbigen fordern würde. Der Planer bittet uns um die Meinung eines EnEV-Experten zu diesem Widerspruch.

Wärmegesetz 2011 für neues Nichtwohngebäude erfüllen durch Nutzung von Erdgas und Solaranlage - Der Bauherr wird seine Nutzungspflicht nach dem Wärmegesetz nicht über erneuerbare Energien decken, sondern indem er die Energieeffizienz seines Gebäudes über eine anerkannte Ersatzmaßnahme steigert: Das Gebäude wird besser als der EnEV-Standard geplant und gebaut werden, (Primärenergiebedarf Qp, ca. 10% besser als EnEV-Standard und der Transmissionswärmewert Ht, ca. 3% besser als EnEV-Standard). Erfüllt er damit seine Pflicht nach dem Wärmegesetz 2011?

Angabe von Sanierungspflichten nach EnEV im Kaufvertrag für ein Wohnhaus Baujahr 1956 - Ist es üblich ist, diese Art von Hinweisen in einen Kaufvertrag mit aufzunehmen? Sollten die Sanierungspflichten nach EnEV im Kaufvertrag aufgenommen werden? Hätte der Eigentümer nicht etlichen Sanierungspflichten bereits nach der EnEV 2002 / 2004 nachkommen müssen? Was müsste der neue Eigentümer tatsächlich selbst sanieren?

Energieausweis für die großflächige Erweiterung einer Produktionshalle auch mit einem Hochregellager - In einem Bauantrag soll der Eigentümer die Erweiterung der bestehenden Produktionshalle genehmigen lassen. Die Erweiterung umfasst eine neue Produktionshalle von 2.500 Quadratmetern (m²) – die auf 18 Grad Celsius (°C) beheizt wird sowie eine angrenzende Hochregallagerhalle von 1.500 m² - die auf 6°C beheizt wird. Stimmt, dass der Eigentümer für die Hochregallagerhalle kein Energieausweis als EnEV-Nachweis benötigt, da dieses Gebäude nicht unter die EnEV 2009 fällt?

Energieausweis auf Verbrauchsbasis für Fabrikhalle, die zur Aufbewahrung von Lagerboxen umgenutzt wurde - Die einzelnen Lagerboxen sind an den gesamten Oberseiten offen (ca. 20 cm hohe, großflächige Lüftung) bevor die Unterseite der darüber angeordneten Lagerboxen beginnt. So wird eine Belüftung aller Boxen möglich. Die gesamte Halle wird im Winter auf plus 8 Grad Celsius (°C) durch Warmluftbeaufschlagung erwärmt. Es stellt sich die Frage, welche Fläche als beheizte Fläche im Energieausweis anzugeben ist - nur die Grundfläche der gesamten Halle oder die Summierung der Grundflächen aller Lagerboxen.

Software-unterstützten EnEV-Nachweis für großflächige Erweiterung eines Selbstbedienungs-Marktes erstellen - Die Software erlaubt jedoch nicht die Anlagentechnik des Referenzgebäudes zu verändern. Diese besteht beispielsweise aus einem Brennwertkessel als Wärmeerzeuger sowie für die Trinkwassererwärmung, in diesem Fall mit zusätzlicher Solaranlage, die im bestehenden SB-Markt jedoch nicht vorhanden ist. Die Fachfrau könnte für das bestehende Gebäude die Anlagentechnik des Referenzgebäudes annehmen, obwohl sie dadurch die Anlagentechnik des bestehenden Gebäudes anstelle der des Referenzgebäudes modifiziert, damit die beiden Anlagen identisch sind. Ist es zulässig, dass sie auf diese Weise den EnEV-Nachweis führt?

Alte, nur mit Braunkohle beheizbare Kachelöfen in saniertem Mehrfamilienhaus bilanzieren (DIN V 18599) - Die Gebäudehülle wird gedämmt und die alten Gasheizungen werden entfernt. Es wird eine Fernheizung in sämtlichen Wohnungen eingebaut. Die alten Kachelöfen bleiben teilweise erhalten und werden weiterhin genutzt. Sie eignen sich jedoch nicht für die Holzheizung. Wie sollte der Fachmann die mit Braunkohle beheizten Kachelöfen in der Energiebilanz-Berechnung berücksichtigen? Von welchem Nutzungsansatz sollte er für die Kachelöfen ausgehen?

Nachweis nach dem Wärmegesetz 2011 für Gas Absorptions-Wärmepumpe für neuen Verkaufsraum. Es handelt sich dabei um eine Gas-betriebene Absorptions-Wärmepumpe. Sie wird monovalent eingesetzt und erfüllt mit ihrer Jahresarbeitszahl (JAZ) auch die Vorgaben des Wärmegesetzes. Es stellt sich die Frage, ob der Nachweis der Jahresarbeitszahl in diesem Fall genügt, da es sich um eine monovalente Anlage mit 100-Prozentiger-Deckung handelt. Das Wärmegesetz 2011 fordert, dass der Eigentümer bei der Nutzung von Umweltwärme als erneuerbare Energiequelle 50 Prozent seines Wärme- oder Kältebedarfs im Gebäude damit deckt.

EnEV-Irrgarten treibt neue Blüten - Mit nahender Sanierungsfrist zum Jahresende erschrecken immer mehr Falschinformationen Eigentümer und Käufer von Altbauten. Was müssen sie nachrüsten gemäß Energieeinsparverordnung? In diesem Beitrag klären wir drei aktuell verbreitete Irrtümer auf. Sie betreffen die Wärmedämmung von Kellerdecken, Dächern und Außenwänden sowie die Erneuerung und Nachrüstung von Heizungsanlagen im Bestand.

Drei neue Mehrfamilienhäuser: Primärenergiefaktoren für Blockheizkraftwerk mit Biogas und für Heizwerk mit fossiler oder erneuerbarer Energie - Drei neue, nebeneinander stehende Wohnhäuser sollen durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Keller beheizt werden. Die Spitzenlasten soll ein Heizwerk mit fossilem Brennstoff abfangen. Die Heizungsanlage befindet sich im unbeheizten Keller, d.h. außerhalb der Systemgrenze. Deshalb muss der EnEV-Nachweis die Heizungen als Nah-/ Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), bzw. als Nah-/ Fernwärme aus Heizwerken berücksichtigen. Welche Primärenergiefaktoren sind bei der Berechnung jeweils anzusetzen?

Zusätzliche Wärmerückgewinnung aus der Kälteanlage eines neuen Lebensmittel-Diskontmarktes einplanen - Der Ingenieur hat festgestellt, dass die geplante Gebäudehülle die Anforderungen der EnEV 2009 nicht erfüllt. In dem Neubau ist auch eine zentrale Lüftungsanlage mit eingebauter Wärmerückgewinnung geplant, deren Konzeption und Ausführung den technischen Mindestanforderungen der EnEV 2009 entspricht. Der Planer fragt uns, ob eine zusätzliche Wärmerückgewinnungsanlage aus der Kälteanlage für die Wandkühlregale erforderlich wäre, damit der neue Lebensmittel-Diskontmarkt den EnEV-Anforderungen entspricht.

Energieausweis bei Verkauf und Neuvermietung - wichtige rechtliche Aspekte auf den Punkt gebracht - Der Energieausweis – als gutgemeintes Informations-Instrument für potenzielle Käufer und Neumieter – zeigt jedoch auch die energetischen Schwachstellen des Gebäudes. Deshalb hat seine Einführung unter den betroffenen Eigentümern von Wohnungen, Häusern und sonstigen Immobilien nicht nur Begeisterung ausgelöst. Auch haben die Berichterstattungen in den Medien dazu geführt, dass Kunden in dem Energieausweis häufig mehr als nur ein Informations-Mittel sehen. Die nachfolgenden Fragen stellen nur einen Bruchteil der Aspekte dar, die sowohl Anbieter als auch Kunden auf dem Immobilienmarkt interessieren.

Umbau eines bestehenden Lebensmittel-Diskontmarktes mit Einbau einer Wärmerückgewinnungsanlage (WRG) aus der Kälteanlage zur Beheizung des sanierten Marktes - Lassen sich mit dem Einbau einer WRG-Anlage aus der Kälteanlage zur Beheizung des Marktes die Forderungen der EnEV 2009 erfüllen oder sind zusätzliche energiesparende Maßnahmen, wie beispielsweise die Sanierung der Gebäudehülle, die Modernisierung der Lüftungsanlage, usw. erforderlich?

U-Wert von Fenstern mit Hersteller-Software berechnen und dabei Zusatzprofile und Fenster-Sprossen berücksichtigen Manche Berechnungs-Programme berücksichtigen den höheren Rahmenanteil bei der Berechnung des U-Wertes, andere jedoch nicht. Die Bautechnikerin ist jedoch der Meinung - da man immer mit Rohbauöffnungen rechnet – dass man auch diese Zusatzprofile mit berücksichtigt. Dieselbe Erfahrung hat sie mit den Sprossen im Glaszwischenraum gemacht. In den Programmen bestimmter Hersteller wird beispielsweise einfach 0,1 oder 0,2 auf den gesamten U-Wert gerechnet.

EEWärmeG 2011 erfüllen für neues Wohnhaus mit Solaranlage und Lüftung mit Wärmerückgewinnung - Der Planer hat dem Bauherrn vorgeschlagen, das EEWärmeG durch Einsatz einer Solaranlage zu erfüllen. Der Bauherr wünscht sich jedoch eher eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG). Der Fachmann fragt uns inwieweit der Bauherr das EEWärmegesetz 2011 mit einer Lüftungsanlage mit WRG erfüllen könnte.

Abwärme durch neue Heizungsanlage in bestehendem Schulgebäude als Wärmegewinne berücksichtigen - Die neue Heizanlage wird dermaßen ausgelegt, dass sie über ein Fernwärmenetz auch weitere kommunale Gebäude in der Umgebung mit Wärme versorgen kann. Durch den neuen Heizbetrieb entstehen im Heizraum der Schule erhebliche Abwärmeverluste. Wie könnte der Planer diese Wärmemenge im öffentlich-rechtlichen Rechenverfahren nach der EnEV 2009 berücksichtigen?

Automatische Klappe bei Entrauchungs-Öffnung des Fahrstuhlschachts in Wohnungs-Neubau in Hamburg - Der Bauherr beabsichtigt einen Antrag für einen günstigen KfW-Kredit „Energieeffizient Bauen“ einzureichen. Die Architektin wird den Nachweis führen. Das Wohngebäude umfasst auch einen Fahrstuhl. Die Baufirma behauptet eine Klappe sei für die Entrauchungs-Öffnung zwingend einzubauen. Laut Bauherren sollen die Fachplaner die Verantwortung dafür tragen, wenn die Klappe nicht ausgeführt wird. Greifen bestimmte Vorschriften, die zwingend den Einbau einer automatischen Klappe für die Entrauchungs-Öffnung des Fahrstuhlschachts fordern?

Wohngebäude zu KfW-Effizienzhaus 151 modernisieren: Heizung mit Scheitholzvergaser-Kessel und Solaranlage. Das bestehende Haus und das kürzlich dazu gekaufte Nachbarhaus sollen künftig über die Scheitholzheizung sowie über eine neue Solaranlage auf dem Dach des Nachbarhauses gemeinsam beheizt werden. Die Energieberaterin soll für den Förderantrag nachweisen, dass das sanierte Nachbarwohnhaus mit der geplanten, modernisierten Heizung den Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 151 entspricht.

Auslegung der Vorlauftemperatur für Heizkörper in erneuerter Heizungsanlage in Wohngebäude - Ein Diplom-Ingenieur berät einen Eigentümer bei der energetischen Bewertung seines Wohnhauses und soll auch einen bedarfsorientierten Energieausweis ausstellen. Ist bei der energetischen Bewertung eines Gebäudes die Vorlauftemperatur für Brennwertkessel in der Energieeinsparverordnung (EnEV) verbindlich festgelegt? Wenn dieses zutrifft, für welche Vorlauftemperatur müssen laut EnEV die Heizkörper ausgelegt werden?

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